Elternseminar "Einfach clever lernen" am 20.11.2018 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Wermsdorf (Altes Jagdschloss)

Liebe Eltern,
der schulische Erfolg Ihres Kindes ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Konzentration und Motivation sind wichtige Grundvoraussetzungen für positive Lernerlebnisse. Wie Sie Ihr Kind im Lernalltag optimal begleiten könne, erfahren Sie im oben erwähnten Elternseminar. Der Elternrat unserer Schule freut sich, den Verein Stadt Land Schule e.V. als Veranstalter gewonnen zu haben, um mehr über dieses wichtige Thema zu erfahren.
Wir erwarten einen erfahrenen Lernexperten, der Ihnen zahlreiche Tipps zu typischen Elternthemen gibt:

- Wie kann ich die Konzentration fördern?
- Wie motiviere ich zum Lernen?
- Wie überzeuge ich mein Kind, am Ball zu bleiben?
- Wie können Lernlücken geschlossen werden?

Der Elternrat hofft auf zahlreiches Erscheinen.

Unsere Kontaktdaten

Oberschule Wermsdorf
Schulstraße 2
04779 Wermsdorf
Tel. 034364/51591
Fax. 034364/52318
mswermsdorf@web.de
Schulleiterin: Kerstin Krause

Schülerpraktikum, Ferienjob oder Ausbildung gesucht?

Liebe Schüler!
Auch nach der Woche des offenen Unternehmens könnt ihr euch hier informieren über zahlreiche Angebote für Schülerpraktika ganz in eurer Nähe- besonders interessant für die Schüler der 8. und 9. Klassen. Oder wer hat Interesse an einem Ferienjob? Auch da gibt es Möglichkeiten. Vielleicht sucht ihr aber auch gezielt nach einer wohnortnahen Ausbildung- hier werdet ihr fündig.

Die Schulsozialarbeiterin Frau Müller informiert

Gruppenangebote finden auch in diesem Schuljahr statt.

Seit dem letzten Schuljahr gibt es an unserer Schule zwei offene Gruppenangebote der Schulsozialarbeiterin Frau Müller.

1. Mädchen- Treff

2. Chillout- Treff

Diese Angebote werden auch in diesem Schuljahr weitergeführt.
Genauere Infos gibt es auf den Aushängen in der Schule, im Kurzkonzept der Angebote oder bei mir.

Ich freue mich über eure Teilnahme!

Jenny Müller (Schulsozialarbeiterin)

Unsere Schule

Am 16. Juni 1749 wandte sich der Schulmeister Gottfried Wenzel an die Inspektion mit dem Gesuche, das alte und baufällige Schulgebäude zu erneuern. 1768 wurde endlich ein neues Schulhaus gebaut, jedoch wird bereits 1789 berichtet, dass die Schulstube kaum groß genug ist, wenn alle Kinder darinnen zusammenkommen. Als die Erbauung eines neuen Schulhauses zur unumgänglichen Notwendigkeit geworden war, wandte sich 1831 P. Gelbke an das Finanzministerium wegen eines größeren Schulhausbaues. 1833 konnte diese Schule, Mädchenschule genannt, eingeweiht werden (Calbitzer Str. 3).1884 wurde auch diese Schule zu klein. Nach mehrjährigen Genehmigungs- und Geldbeschaffungsmaßnahmen wurde im Oktober 1869 der Grundstein für das heutige Schulgebäude gelegt und dieses dann am 17. Juli 1871 eingeweiht. In den 70ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der Anbau geschaffen.

Mit der Bildung der Mittelschulen in Sachsen begannen 1992 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, die 2005 mit der Einweihung des Außengeländes abgeschlossen wurden. Seitdem wurden jährlich kleinere und größere Maßnahmen im Inneren des Gebäudes durchgeführt. So 2006 die Einrichtung eines Chemiekabinetts und 2009 der Sanierung des Physikkabinetts.
In einer Schule sind Geschichte und Gegenwart immer lebendig, immer unmittelbar. Die Schulstube, auch unsere, ist ein Brennglas der gesellschaftlichen Entwicklungen. Dieses spiegelt sich deutlich sichtbar wider in den Ansichten und im Verhalten der Schüler und wirkt so letztendlich auf unsere Verhältnisse zurück. Deshalb geht Schule eigentlich auch jeden an, nicht nur uns Lehrer.

Kerstin Wasiak (ehemalige Schulleiterin) sagte dazu folgendes:

“Die Schule soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen.”

So steht es in Paragraph 1 des Sächsischen Schulgesetzes. Daher meine ich als Pädagogin, dass es nie eine allgemeinbildende Schulen geben wird, die vom heimischen Computersessel aus per Internet besucht wird. Schule sollte immer auch eine Stätte der Gemeinschaft und der Begegnung sein. Zur Festigung solcher Gemeinschaften hat unser Schulfest viel beitragen, auch über den eigenen Gartenzaun hinaus. Manchmal kommt mir bei unserer erzieherischen Arbeit der Gedanke an Lessing berühmte Ringparabel aus dem “Nathan”:

“Ihr nehmt die Sache völlig wie sie liegt … Es eifre jeder seiner unbestochenen, von Vorurteilen freien Liebe nach!”

Dies haben wohl alle Kinder und Jugendlichen, die hier lernen, verdient, um ihren Möglichkeiten entsprechend die Angebote unserer Schule wahrzunehmen und sich einzubringen. Jeder weiß, dass die Früchte solcher oft im Verborgenen blühen, um sich spät doch bei den “Kindes-Kindeskindern” zu äußern…. Ich wünsche unserem altehrwürdigen Schulhaus, dass es dann noch steht und immer noch Kinder beherbergt…

Diesen Worten meiner Amtsvorgängerin kann ich mich nur anschließen, wobei für mich die folgenden Worte von Friedrich Hebbel Grundlage meiner täglichen Arbeit sind:

“Ich bleibe dabei: Die Sonne scheint dem Menschen nur einmal, in der Kindheit und in der frühen Jugend. Erwärmt er da, so wird er nie wieder kalt, und was in ihm liegt, wird hinausstrahlen, blühen und Früchte tragen.”

Ilona Dathe
-ehemalige Schulleiterin (bis 2016) der Mittelschule Wermsdorf -