Der 1. Elternbrief im Schuljahr 2019/20 zum Nachlesen

Highland Games- nach alter schottischer Tradition

….finden jedes Jahr in der letzten Schulwoche statt mit seltsam anmutenden Disziplinen wie Gummistiefel- Weitwurf, Strohsack- Weitwurf oder auch Slalom mit Baumstämmen. Mehr dazu auf den Bildern!

Auszeichnung erfolgreicher Schüler

Wie jedes Jahr fand am Ende des Schuljahres die Auszeichnungsfahrt für unsere Schüler statt. Teilnehmer waren die besten Schüler ihrer Klassen, erfolgreiche Sportler und Schüler, die die Schüler bei den verschiedenen Olympiaden vertraten. Zielort war in diesem Jahr der Escape- Room in Leipzig, wo die Schüler gemeinsam einen vergnüglichen Tag verbrachten .

Wir sind dann mal weg!

Anstrengende Wochen mit schriftlichen, mündlichen und einigen zusätzlichen Prüfungen liegen hinter unseren Schülern. Aber nun haben sie es geschafft und halten ihre Zeugnisse in den Händen. Alle Lehrer und Schüler der Oberschule wünschen euch viel Glück, Ausdauer und Erfolg im weiteren Leben.

Abschlussfeier

Der ultimative Film zum letzten Schultag ist da! Unbedingt ansehen!

Angefertigt wurden die Aufnahmen und auch die Fotos vom Team der IHK Leipzig, die allen Schülern ein unvergessliches Schulfest sponserten, nachdem unsere Zehntklässler einen Wettbewerb gewonnen hatten, den die IHK im letzten Jahr ausgeschrieben hatte.

Endlich geschafft! Letzter Schultag 2019

Schülerpraktikum, Ferienjob oder Ausbildung gesucht?

Liebe Schüler!
Auch nach der Woche des offenen Unternehmens könnt ihr euch hier informieren über zahlreiche Angebote für Schülerpraktika ganz in eurer Nähe- besonders interessant für die Schüler der 8. und 9. Klassen. Oder wer hat Interesse an einem Ferienjob? Auch da gibt es Möglichkeiten. Vielleicht sucht ihr aber auch gezielt nach einer wohnortnahen Ausbildung- hier werdet ihr fündig.

Unsere Schule

Am 16. Juni 1749 wandte sich der Schulmeister Gottfried Wenzel an die Inspektion mit dem Gesuche, das alte und baufällige Schulgebäude zu erneuern. 1768 wurde endlich ein neues Schulhaus gebaut, jedoch wird bereits 1789 berichtet, dass die Schulstube kaum groß genug ist, wenn alle Kinder darinnen zusammenkommen. Als die Erbauung eines neuen Schulhauses zur unumgänglichen Notwendigkeit geworden war, wandte sich 1831 P. Gelbke an das Finanzministerium wegen eines größeren Schulhausbaues. 1833 konnte diese Schule, Mädchenschule genannt, eingeweiht werden (Calbitzer Str. 3).1884 wurde auch diese Schule zu klein. Nach mehrjährigen Genehmigungs- und Geldbeschaffungsmaßnahmen wurde im Oktober 1869 der Grundstein für das heutige Schulgebäude gelegt und dieses dann am 17. Juli 1871 eingeweiht. In den 70ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde der Anbau geschaffen.

Mit der Bildung der Mittelschulen in Sachsen begannen 1992 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, die 2005 mit der Einweihung des Außengeländes abgeschlossen wurden. Seitdem wurden jährlich kleinere und größere Maßnahmen im Inneren des Gebäudes durchgeführt. So 2006 die Einrichtung eines Chemiekabinetts und 2009 der Sanierung des Physikkabinetts.
In einer Schule sind Geschichte und Gegenwart immer lebendig, immer unmittelbar. Die Schulstube, auch unsere, ist ein Brennglas der gesellschaftlichen Entwicklungen. Dieses spiegelt sich deutlich sichtbar wider in den Ansichten und im Verhalten der Schüler und wirkt so letztendlich auf unsere Verhältnisse zurück. Deshalb geht Schule eigentlich auch jeden an, nicht nur uns Lehrer.

Kerstin Wasiak (ehemalige Schulleiterin) sagte dazu folgendes:

“Die Schule soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen.”

So steht es in Paragraph 1 des Sächsischen Schulgesetzes. Daher meine ich als Pädagogin, dass es nie eine allgemeinbildende Schulen geben wird, die vom heimischen Computersessel aus per Internet besucht wird. Schule sollte immer auch eine Stätte der Gemeinschaft und der Begegnung sein. Zur Festigung solcher Gemeinschaften hat unser Schulfest viel beitragen, auch über den eigenen Gartenzaun hinaus. Manchmal kommt mir bei unserer erzieherischen Arbeit der Gedanke an Lessing berühmte Ringparabel aus dem “Nathan”:

“Ihr nehmt die Sache völlig wie sie liegt … Es eifre jeder seiner unbestochenen, von Vorurteilen freien Liebe nach!”

Dies haben wohl alle Kinder und Jugendlichen, die hier lernen, verdient, um ihren Möglichkeiten entsprechend die Angebote unserer Schule wahrzunehmen und sich einzubringen. Jeder weiß, dass die Früchte solcher oft im Verborgenen blühen, um sich spät doch bei den “Kindes-Kindeskindern” zu äußern…. Ich wünsche unserem altehrwürdigen Schulhaus, dass es dann noch steht und immer noch Kinder beherbergt…

Diesen Worten meiner Amtsvorgängerin kann ich mich nur anschließen, wobei für mich die folgenden Worte von Friedrich Hebbel Grundlage meiner täglichen Arbeit sind:

“Ich bleibe dabei: Die Sonne scheint dem Menschen nur einmal, in der Kindheit und in der frühen Jugend. Erwärmt er da, so wird er nie wieder kalt, und was in ihm liegt, wird hinausstrahlen, blühen und Früchte tragen.”

Ilona Dathe
-ehemalige Schulleiterin (bis 2016) der Mittelschule Wermsdorf -